| SAM 2008 |
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SozialeAktionMarienschuleEine kleine Geschichte von SAMEs stimmt nicht –1974 nicht und auch heute nicht – Jugendliche seien nicht bereit, sich sozial zu engagieren. Ist es nicht wunderbar? Seit vier Monaten existiert die vierte Generation von SAM-B. Angefangen hat es 1978 mit Kontakten der Marienschule zu einer Behindertenschule in Recklinghausen: Wir besuchten uns gegenseitig an Schulfesten und im Karneval. 1980 gab es den ersten gemeinsamen Lehrgang im Jugendwaldheim in Urft. 1981 entstand die Zusammenarbeit mit zwei Behindertenschulen in Krefeld. Es gab Spieltreffen, Ausflüge, Schulbesuche und Fahrten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen. 1996 entstanden die SAM-Binis, die diese Arbeit in feste Strukturen einbanden. Und als die SAM-Binis in die Jahre kamen, entstanden 2000 die SAM-Bellis. Auch sie sind inzwischen erwachsen geworden und besuchen die Teestube der Bachforellen und der Gemeinschaft ohne Grenzen. Und nun, im Sommer 2007, als die letzten SAM-Bellis Abitur gemacht hatten, stand wieder ein Generationswechsel an. Die bange Frage war: Wird es noch einmal gelingen, in heutigen Zeiten eine neue Generation ins Leben zu rufen? Es ist gelungen! Im Herbst 2007 bildete sich die vierte Generation. Sie heißt: Die SAM-Buzzis.Den Namen hat Sr. Barbara erfunden. Sie war es, die 1978 die Stammgruppe ins Leben gerufen hatte, und sie ist immer noch der gute Geist im Hintergrund, während Frau Bennertz seit drei Jahren als Vorsitzende die Verantwortung für die gesamte SAM übernommen hat. Die gesamte SAM, d.h.: SAM-A: Arbeit mit älteren Menschen • Compassion-Woche in der Zeit vor den Sommerferien; Ziel ist die Sensibilisierung der 10. Klassen für die soziale Thematik • Hilfestellung bei der Durchführung von SoKo = Soziale Kompetenz – ein Projekt des Deutschen Roten Kreuzes für Klasse 8 • Martinssingen in den beiden Altenheimen Westwall und Paulystift • Hl.Abend-Feier im Pfarrheim Bockum mit durchschnittlich 60 Gästen SAM-B: Treffen mit behinderten Menschen • Spielvormittage mit behinderten Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren Wenn die neue Gruppe eine feste Struktur gewonnen hat, sind vielleicht auch wieder Exkursionen möglich, wie sie eigentlich zur Tradition von SAM-B gehören. ![]() Vorstellungsrunde im SAM-Buzzi-Zirkus: Was bist du für ein Tier? Weitere Bilder finden Sie im Artikel "Spielevormittag SAM-Buzzis." • Integrative Fahrten von Schülern der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule und Marienschülern ins Jugendwaldheim Urft in der Eifel. SAM-Indien: Patenschaften von Klassen der Marienschule für Kinder in Indien SAM-Peru: regelmäßige monatliche Unterstützung eines Kinderheims der Ursulinen in den Slums von Lima Aus SAM entstanden und mit SAM organisatorisch verbunden sind die BACHFORELLEN: ursprünglich eine Initiative von Marienschülerinnen und Schülern anderer Schulen. Die Bachforellen machen seit 1988 eine Fülle von Angeboten, in denen Jugendliche mit und ohne Behinderung miteinander feiern, tanzen, Ausflüge machen und einfach Spaß haben. Die regelmäßigen Treffen finden in der Teestube „Lichtblick“ jeden Freitag in der Krypta unter der St.Anna-Kirche statt. Näheres siehe auf der homepage der Bachforellen: www.bachforellen.org Wir sind dankbar für die Preise, welche SAM und die Bachforellen im Lauf ihrer Geschichte bekommen haben. Um nur den letzten zu erwähnen: 1. Schulpreis der Stadt Krefeld im Jahr 2006. Wir sind dankbar für die Großspenden, z.B. für die Spende, die uns der Lions-Club Krefeld-Gelduba anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens am 15. Februar 2008 übergeben hat. ![]() Herr Professor Dr. Jürgen Schram, der Vorsitzende des Lions-Clubs Krefeld-Gelduba, trägt sich anlässlich des 30jährigen Bestehens des Clubs in das Gästebuch der Stadt Krefeld ein.
Rechts vier SAM-Buzzis, nachdem sie die großzügige Spende des Lions-Clubs in Empfang genommen haben. Von rechts nach links: Benedikt, Dennis, Thien An und Lina. Wir sind dankbar für alle Privatspenden, die uns helfen, nicht in die roten Zahlen zu geraten. SAM ist ein e.V. mit anerkannter Gemeinnützigkeit und kann deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wenn Sie die Arbeit der SAM unterstützen möchten, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung (alle Konten befinden sich bei der Sparkasse Krefeld, BLZ 320 500 00): SAM-A: Kto.Nr. 100724905 Hier geht es in erster Linie um die Finanzierung der Hl-Abend-Feier, die es alleinstehenden Menschen aus ganz Krefeld ermöglicht, in Gemeinschaft den Hl. Abend zu verbringen. Die Eltern der Marienschule fahren unsere Gäste, Schülerinnen und Schüler bedienen sie bei Kaffee und Abendessen und entzücken durch ihre liebevolle Zuwendung. SAM-B: Kto.Nr. 341636 Hier geht es um die Anschaffung von Spielgeräten für die Spielvormittage, die (weitere) Ausstattung des SAM-Raumes in der Schule sowie die Finanzierung von integrativen Exkursionen und Fahrten. SAM-Peru: Kto.Nr. 62415625 Hier geht es um eine warme Mahlzeit täglich für die Kinder aus dem Slum von Lima sowie um die Finanzierung eines Kinderarztes, der die Kinder regelmäßig untersucht und betreut. Wer sich eingehender über die Geschichte von SAM informieren möchte, findet einen ausführlichen Artikel mit Bildern und anschaulichen Beispielen in: die Heimat – Zeitschrift für niederrheinische Kultur- und Heimatpflege Jahrgang 74, November 2003, S. 166ff erhältlich im Stadtarchiv (Anbau am Stadthaus, Girmesgath 120) zum ermäßigten Preis von 10,00 €. 1. März 2008 Franz Josef Frigger |
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