Januar 2026
Dienstag 27. Januar – Donnerstag 5. Februar
- Gesundheitstage
Montag 26. Januar – Freitag 6. Februar
- Klasse 10: Berufsorientierungspraktikum
Die 8. Klassen werden „Stark im Konflikt“
Wie reagiere ich, wenn mich jemand provoziert? Was sagt meine Körperhaltung aus, noch bevor ich das erste Wort gesprochen habe? Am 20. April 2026 setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Marienschule intensiv mit diesen Fragen auseinander.
Im Rahmen des Präventionsprojekts „Stark im Konflikt“ waren die erfahrenen Trainer Olaf Herzog und Simon Steimel zu Gast an unserer Schule. In jeweils 90-minütigen Trainingseinheiten pro Klasse verwandelte sich der Klassenraum in ein Forum für praktische Übungen zur Gewaltprävention und Stärkung des Selbstwerts.
Ein zentraler Aspekt des Trainings war die Macht der nonverbalen Kommunikation. Olaf Herzog demonstrierte eindrucksvoll, wie unsere Erwartungshaltung die Wirkung auf andere beeinflusst. Die Schüler lernten, dass ein sicherer Stand und Blickkontakt oft mehr bewirken als laute Worte. In praktischen Übungen im Klassenverband wurde ausprobiert, wie man durch eine bewusste Körperhaltung potenzielle Konflikte entschärfen kann, bevor sie eskalieren.
Theorie ist gut, Praxis ist besser: Anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wurden typische Konfliktsituationen analysiert. Dabei ging es nicht nur um physische Gewalt, sondern vor allem um die psychischen
Mechanismen hinter Ausgrenzung und Mobbing. Es wurde verdeutlicht, wie wichtig die Rolle der „Zuschauer“ ist und wie man gegen Mobbing-Strukturen vorgehen kann.
Das Konzept von „Stark im Konflikt“ basiert auf der Überzeugung, dass soziale Kompetenz und Selbstbehauptung trainierbar sind. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen so zu stärken, dass Gewalt gar nicht erst als Lösungsstrategie in Betracht kommt.
Wir danken Herrn Herzog und Herrn Steimel für diesen inspirierenden Vormittag.
FK