Februar 2026
Mittwoch 11. Februar
- Beratungstag (ganztägig)
Montag 16. Februar – Dienstag 17. Februar
- Beweglicher Ferientag
Donnerstag 19. Februar – Montag 23. Februar
- Romfahrt Q1
Die Soziale Aktion Marienschule e.V. ist ein Verein, der Sozialaktionen der Schülerinnen und Schüler fördert. Da die Schule in der Tradition der Ursulinen steht, ist das christliche Menschenbild ein wichtiger Bestandteil in der Erziehung und Bildung der jungen Menschen und im Umgang miteinander. Diese Sozialaktionen werden nach den folgenden Zielgruppen unterschieden:
SAM-A fördert die Begegnung mit älteren Menschen.
Herr Nassauer organisiert jedes Jahr den St.-Martinszug, bei dem die Unterstufenklassen das Altenheim Pauly-Stiftung besuchen und den Bewohnern Lieder vorsingen und kleine, in den Klassen selbst gebastelte Geschenke überreichen.
Durch diesen Kontakt können auch Praktikumsstellen in den Häusern vermittelt werden.

SAM-Peru unterstützt ein Waisenhaus mit einem Kindergarten und eine Schule der Ursulinen in Lima-Miramar (Peru).
Jeden Mittwoch im Schuljahr verkaufen die Schülerinnen und Schüler einer Klasse selbstgebackenen Kuchen auf dem Schulhof und spenden den Erlös einem Kinderheim in Peru. Von diesem Geld wird auch ein Arzt finanziert, der dort kostenlose Sprechstunden abhält.
Frau Blümke ist für den spanischen Kontakt zuständig und besucht regelmäßig die Bildungsstätte San José in Lima. Zudem vermittelt sie den Kontakt für interessierte Schülerinnen und Schüler, die meist nach ihrem Abitur die Ursulinen in Peru bei ihrer Arbeit praktisch unterstützen möchten.

Geschichte von SAM
1974 kam erstmals im Zuge des Religionsunterrichts der Wunsch auf, sich stärker vor Ort sozial zu engagieren. So wurde zunächst ein Besuchsdienst für ältere Menschen eingerichtet.
1980 kam die erste gemeinsame Fahrt ins Jugendwaldheim nach Urft mit geistig behinderten SuS der St. Raphael- Schule in Recklinghausen und Marienschülern zustande.
1982 wurde der gemeinnützige Verein „Soziale Aktion Marienschule“ gegründet und ins Vereinsregister eingetragen. Seitdem haben viele Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern die Ideen sozialen Engagements weitergetragen und sich in vielen Aktionen eingesetzt.
So haben etwa viele Jahre Schülerinnen und Lehrkräfte eine Weihnachtsfeier am Heiligen Abend für alleinstehende ältere Menschen organisiert und Kuchen und Salate gesammelt und im netten Rahmen serviert. Unterstützt wurden sie von Eltern, die den Fahrdienst für die Besucher übernahmen.
Einige Jahre fanden gemeinsame Fahrten von Klassen der Bodelschwingh-Schule und einzelnen Schülerinnen und Schülern der Marienschule ins Jugendwaldheim Urft statt.
Immer wieder organisierten Marienschüler Spielevormittage für behinderte Kinder am Wochenende. Die sogenannten „Bachforellen“ riefen eine Teestube für behinderte wie nicht behinderte Menschen ins Leben, die sich in regelmäßigen Abständen in der Krypta der St. Anna Kirche zusammenfanden. Auch diese Gruppe unternahm teils mehrtägige Ausflüge.
Für diese vielen Aktionen wurde die Marienschule mehrfach mit dem Krefelder Schulpreis ausgezeichnet.