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Neues aus der Marienschule

  • Die Marienschule trauert um ihre ehemalige Schulleiterin Sr. Gisela

  • Vom Schneidern der Kostüme bis zum Rosenmontagszug 

    In der Karnevals-AG trafen sich vor Weihnachten 25 Schülerinnen und Schüler, um die Kostüme für den diesjährigen Karnevalszug auszusuchen. Es sollten Wassertiere werden und so wurden Anfang Januar die Stoffe für Kraken, Clownfische und Quallen zugeschnitten und in Feinarbeit mit der Hand und der Maschine im Kunstraum genäht.

    Die Marienschüler trugen dann schon bei der großen Kinderkarnevalsitzung am 10.2. ihre Kostüme. Und dann endlich kam der Rosenmontag, alle Kostüme waren fertig genäht; die Kinder stellten sich am Sprödentalplatz auf und trafen dort die vielen ähnlich kostümierten Kinder aus den anderen Schulen. Die Marienschule war bereits zum 5. Mal dabei und war mit 32 Personen wieder Teil der größten Fußgruppe mit 250 Teilnehmern unter der Leitung von AKKU, der Aktion Kunst und Kultur im Unterricht mit der Unterstützung der Bürgerstiftung.

    Alle Kinder aus den beteiligten Schulen hatten Meerestiere in Orangetönen gestaltet, die Erwachsenen waren in Blau, meistens als Quallen, zu bewundern, sodass sich ein großer farbiger Schwarm bildete. Große und viele kleine Karnevalisten aus sechs verschiedenen Schulen und Einrichtungen folgten in diesem Jahr einem eigenen Wagen, der das Motto  „Gemeinsam sind wir stark“ (Geschichte vom Fisch „Swimmy“) präsentierte, von Thomas Jansen (Mobifant) kunstvoll als Fischschwarm in knalligem Rot gestaltet. Alle Kinder hatten sehr viel Freude, die Kamelle zu werfen, „Helau!“ zu rufen und in fröhliche Gesichter am Straßenrand zu schauen. Dies ist eine schöne Art das Brauchtum Karneval hautnah mitzuerleben und weiterzutragen, denn die meisten freuen sich schon auf den nächsten Rosenmontagszug! 

    Dank gilt den begleitenden Erwachsenen, dem Ehepaar Frangen und dem Förderverein der Marienschule.

    Kathi Dahmen und Bettina Kürschner

  • Jugend forscht 2026 – Maximale Perspektive

    Zum 61. Wettbewerb Jugend forscht haben sich mehr als 11.000 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. In Krefeld fand die Regionalrunde am Donnerstag, 19.02.2026 zum 31. Mal statt. Im am stärksten vertretenen Fachgebiet Biologie ging auch unsere Schülerin Jaspis aus der 8d an den Start. Vor den letzten Sommerferien hatte sie im Rahmen der Projektwoche die Idee, eine Pflanzenkläranlage für Delfinarien zu entwerfen.

    „Die Entwicklung einer Pflanzenkläranlage für Salzwasser soll zum Artenschutz von Meeressäugern wie Delfinen und Seekühen beitragen. Tierrettungs- / Auffangstationen und Zoos (Delfinarien) sind als sichere und gesunde Tierhaltung ohne desinfizierende Chemikalien für den Artenschutz wichtig. Biologische Wasserfiltration trägt zur Gesundheit der Tiere bei und steigert die Lebenserwartung. Das Ziel ist herauszufinden, ob eine Pflanzenkläranlage tatsächlich Salzwasser reinigen kann. Dies könnte zu einer erleichterten und sichereren Haltung empfindlicher Meeressäuger und deren Schutz beitragen. Die Unterbringung verletzter oder verwaister Tiere könnte billiger, sicherer und tierfreundlicher gelöst werden.“

    Der Tag im Seidenweberhaus war lang. Aufgebaut wurde ab 8:15 Uhr. Nach einem schnellen Frühstück ging es zur Begrüßung und kaum war Jaspis an ihren Projektstand zurückgekehrt, stand die dreiköpfige Jury schon an ihrem Tisch. Mit leichter Aufregung, aber zunehmender Sicherheit, konnte Jaspis die Jury von ihrem Projekt begeistern. Die Preisverleihung ging um 17 Uhr mit einem Rahmenprogramm (Tanzaufführung einer Grundschule, Zauber- Robotershow) los. Da Biologie das teilnehmerstärkste Fachgebiet war, war es auch das letzte.

    Um 19:13 Uhr war es dann soweit. Jaspis bekam die Belohnung für ihr Durchhaltevermögen in ihrem Projekt: Sie gewann den 2. Preis in Biologie.

    Herzlichen Glückwunsch, die Marienschule ist richtig stolz auf dich! (SN)

  • Zirkus-AG verzaubert Kinderkarnevalsitzung in der KuFa

    Bereits zum zweiten Mal zeigten unsere Artisten und Artistinnen der Zirkus-AG auf der großen Bühne ihr Können und verzauberten das junge Publikum bei der von der Aktion Kunst und Kultur im Unterricht (AKKU) veranstalteten Kinderkarnevalssitzung in der Kulturfabrik Krefeld (KuFa). 
    Schon Wochen vorher trainierten die Schüler und Schülerinnen der Zirkus-AG für ihren großen Auftritt. Denn es ist schon etwas ganz anderes die gewohnte Bühne der eigenen Schule zu verlassen und vor einem großen Publikum auf einer fremden Bühne und vor so vielen erwartungsvollen Gesichtern aufzutreten. Aber die Nummern saßen und die Aufregung stieg. Am Tag des Auftritts erfuhren wir dann kurzfristig, dass unsere Einräder aus Sicherheitsgründen nicht auf der Bühne fahren durften, aber für uns kein Problem. Dann begannen wir unseren Auftritt mit einer Einrad-Nummer direkt unten neben dem Publikum. Souverän fuhren die Schülerinnen auf Einrädern und dem neuen Hochrad. Anschließend sorgten die Clowns für Lacher und wurden von den schnellen, rhythmischen Bewegungen der Poi-Choreografie abgelöst. Zum Schluss zeigten wir unser Können auf den Laufkugeln, auf denen die Artisten und Artistinnen hin und hersprangen, jonglierten und sogar Diabolo spielten. Das jecke Publikum war begeistert und belohnte uns mit tosendem Applaus. Es ist schön zu sehen, wie die Schüler und Schülerinnen im wahrsten Sinne über sich hinauswachsen und gemeinsam einen Zirkus-Auftritt auf die Beine stellen, der sich – auch außerhalb der Schule – sehen lassen kann. 

  • „Mar-ienschule – Wir sind Mee(h)r“

    An Weiberfastnacht wurde es auch an der Marienschule bunt und närrisch. 
    Unsere jecken Schüler und Schülerinnen zeigten sich in bunten und fantasievollen Kostümen und tanzten als Cowgirl und Cowboy, als Malerinnen oder auch als Freiheitstatue über den Schulhof und in einer Polonaise durchs Lehrerzimmer. 


    Unter dem Motto „Mar-ienschule – Wir sind Mee(h)r“ zeigten aber auch die Lehrer und Lehrerinnen ihre jecke Seite. Mit viel Kreativität und guter Laune schlüpften sie in maritime Kostüme – von Matrosinnen und Matrosen über Kapitäninnen und Kapitäne bis hin zu allerlei fantasievollen Meereswesen: Meerjungfrauen, Krabben oder Oktopusse. Passend zum Motto wurde deutlich: Unsere Schulgemeinschaft ist „mee(h)r“ – mehr als Unterricht und mehr als Klassenzimmer. 

  • Das kunstseidene Mädchen 

    „Ich werde ein Glanz.“ – Die Vision der 18jährigen Stenotypistin Doris, die in den wirtschaftlich schwierigen 30er Jahren ihre Heimat im Rheinland verlässt und nach Berlin geht, ist die Grundlage des Theaterstücks „Das kunstseidene Mädchen“, das am 4.2. in unserer Aula vor den Deutschkursen der Q1 aufgeführt wurde. 

    Die Aula hatte sich in ein Caféhaus verwandelt, Schauspielerin Christina Wouters spielte die Doris mit großer Variabilität und Kraft, ahmte Stimmen nach, rannte über die Bühne, sinnierte, litt, sang und träumte. 75 Minuten zog sie in diesem Ein-Frau-Stück das Publikum in ihren Bann. Dies geschah auch, indem sie es einbezog, anwesende Schüler mit ehemaligen Liebhabern identifizierte, sie Sätze sagen ließ, sie fixierte, fragte und zum rhythmischen Schnipsen brachte, wozu sie wiederum tanzte. So wurde die Bühnenfassung des Romans von Irmgard Keun zum interaktiven Spektakel, das zum Nachdenken brachte über die Schwierigkeiten von Frauen in der Weimarer Republik, über die Wirtschaftskrise, über Sexismus am Arbeitsplatz, über den Traum vom Luxus, von der Sehnsucht nach Ansehen und Bedeutung und dem Mißbrauch von Frauen, der dadurch möglich ist: „Du hast nur mit Männern geschlafen, weil Du sie mochtest oder weil Du Geld brauchtest.“ 

    So ging es um viel mehr als „nur“ um Abiturstoff im Grundkurs Deutsch. Fragen wie: „Kommt denn unsereins mit Arbeit weiter?“ oder „Sind Menschen, die arbeiten, moralischer als Menschen, die nicht arbeiten?“ und Sätze wie „Berlin senkte sich auf mich wie eine Decke aus feurigen Blumen“ und „Ich komme ins Milieu, das mir Aussichten bietet„, bleiben sicher im Kopf und die Verletzlichkeit der Doris, die ihr Tagebuch einem anvertraut, der es tatsächlich gut mit ihr meint, bleibt im Sinn. 

    Das Theaterstück war ein Geschenk des Freundeskreises Zonta Club Krefeld am Rhein und wurde in Zusammenarbeit mit der Villa Meerländer und der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld aufgeführt.

    Der Roman „Das kunstseidene Mädchen“ war 1932 noch ein großer Erfolg gewesen und 1933 bald von den Nationalsozialisten verboten. Michaela Roosen vom Freundeskreis Zonta und Daniel Simon von der NS-Dokumentationsstelle moderierten im Anschluß das Nachgespräch mit den Schülerinnen und Schülern.

    Organisiert hatte das hochwertige Programm Kathi Dahmen. Danke an alle Beteiligten, Spenderinnen und die Schülerinnen und Schüler, die die Aufführung mit Applaus und Nachdenklichkeit goutierten. 

  • Heureka! Für jede Frage nur 1 Minute!  

    Am letzten Freitag wurden nicht nur die Zeugnisse verteilt, sondern auch die Preisträger des Heureka-Wettbewerbs aus dem letzten Jahr geehrt. Ende Oktober waren über 100 Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 8 angetreten und hatten in 45 Minuten 45 Fragen zum Thema „Mensch und Natur“ beantwortet.  

    Am Freitag konnten nun zu Beginn der 3. Stunde über 20 Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden und Sonderpreise im Büro von Herrn Juntermanns entgegennehmen. In diesem Jahr war die Jahrgangsstufe 7 besonders stark, alle angetretenen Schülerinnen und Schüler konnten einen 1.-3. Platz auf Schulebene erreichen. Zusätzlich konnten aus der Stufe 7 ein 1. und 2. Platz auf Landesebene erreicht werden.  

    Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger! 

    Die Quizfragen aus diesem und den letzten Jahren können auf der Homepage  des Wettbewerbs unter inkas-berlin.de/heureka_aufgaben.html  eingesehen werden. (SN) 

  • Marienschule Live – Unsere eigene Nachrichtensendung im WDR


    Am 28.01.2026 besuchte die Klasse 8d gemeinsam mit Frau von Basum und Herrn Geihe das Studio Zwei des WDR in Köln. Ziel des Ausflugs war es, einen Einblick in die Arbeit des Fernsehens zu bekommen und selbst eine eigene Nachrichtensendung zu gestalten.

    Zu Beginn erhielten wir eine Einführung, in der uns erklärt wurde, wie eine Nachrichtensendung aufgebaut ist und welche Schritte notwendig sind, bis eine Sendung produziert werden kann. Anschließend wurden die verschiedenen Rollen verteilt, die für eine professionelle Produktion notwendig sind. Jede Schülerin und jeder Schüler übernahm dabei eine feste Aufgabe.

    Es gab sowohl Rollen vor der Kamera, wie zum Bespiel die Moderation, als auch wichtige Aufgaben hinter den Kulissen, unter anderem in den Bereichen Kamera, Regie und Technik. Gemeinsam produzierten wir unsere eigene Nachrichtensendung „Marienschule Live“, die wir vollständig selbst gestalteten und im Studio Zwei des WDR umsetzen.

    Besonders spannend war es zu sehen, wie viel Vorarbeit für eine Nachrichtensendung notwendig ist. Überraschend war außerdem, dass beim Filmen vor dem Green Screen bereits die fertige Version der Sendung für uns sichtbar war. Vor der Kamera frei zu sprechen, authentisch zu wirken und den Text sicher zu beherrschen waren schwieriger als gedacht. Dadurch kam bei einigen von uns Lampenfieber auf.

    Zum Abschluss erhielten wir einen USB-Stick mit der aufgenommenen Sendung, sodass wir das Ergebnis unserer Arbeit als Erinnerung behalten können. Die Sendung ist ausschließlich für uns bestimmt und wird nicht veröffentlicht.

    Insgesamt war der Besuch beim WDR ein sehr schönes Erlebnis, das wir gemeinsam als Klasse erleben durften. Der Tag hat definitiv unsere Klassengemeinschaft gestärkt, wir habe viel gelacht und konnten viele neue Eindrücke sammeln, die wir sicherlich lange in Erinnerung behalten werden.

    Romy, 8d