Mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst in St. Dionysius begann für unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler das Abenteuer „Marienschule“. Unter dem Motto „Gut gerüstet auf dem gemeinsamen Weg“ wurden sie mit von Marienschülerinnen und -schülern an den Projekttagen liebevoll gestalteten Schultüten herzlich willkommen geheißen.
Nach dem Gottesdienst erwartete die Kinder auf dem Schulhof ein fröhlicher Empfang: Die Zirkus-AG verzauberte mit ihren Kunststücken, ehe es in die Aula zur offiziellen Begrüßung ging. Dort erhielt jedes einzelne Kind als Zeichen der Wertschätzung ein kleines Blümchen – ein liebevoller Gruß zum Start in die neue Schulzeit. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Musicalprojekt, das mit seinen Beiträgen für eine feierliche und zugleich fröhliche Stimmung sorgte.
5a (Fr. Wienke, Fr. Witte)5b (Fr. Spiekermann, Frau Eble)5c (Hr. Geihe, Fr. Gießen)5d (Fr. Passmann, Frau Schwan)
Während die Eltern anschließend bei einer Tasse Kaffee oder erfrischenden Getränken ins Gespräch kommen konnten, durften die neuen Fünfer schon einmal „Schulluft schnuppern“: Das Klassenleitungsteam gab erste Informationen zum Schulalltag und weckte Vorfreude auf den bevorstehenden „Lernen lernen“-Tag am Freitag.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieser schönen Feier beigetragen haben. Sie haben dafür gesorgt, dass unsere Schulneulinge einen warmen, fröhlichen und unvergesslichen Start an der Marienschule erleben durften.
Die letzte Woche vor den Sommerferien stand ganz im Zeichen unserer Projekttage. Drei Tage lang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler altersübergreifend zu selbst gewählten Projekten zum Thema Demokratie. Das konnten Themen sein, die explizit wichtige Aspekte der Demokratie beleuchteten und einübten, z.B. der Frage nachgingen, woher und wie man sich überhaupt politisch informieren kann oder der Frage, wie man Demokratie schon als Kind lernen kann.
Jugendliche konnten sich im Projekt Debattieren auf Englisch und Deutsch erproben. Eine Gruppe nahm das Thema Gleichberechtigung in der Wissenschaft unter die Lupe. Antisemitismus, Interkulturalität und ein Workshop mit Amnesty Internationalzu den Menschenrechten waren im Angebot. Eine Gruppe untersuchte die Medien in der Demokratie, eine andere setzte kreativ Freiheit in Bild und Ton um.
Dazu Geschichtliches: Demokratie in der Historie, Helden von der Antike bis zur Gegenwart, Gesellschaftsspiele im politischen Wandel, Kopfbedeckungen im Wandel der Zeit, Sport in der NS-Zeit und das Stolpersteineprojekt – das waren Themen, mit denen sich große und kleine Gruppen beschäftigten. Orte politischer Teilhabe wurden besucht. Mütter, die Juristinnen sind, zeigten Fünft- und Sechstklässlern auf, was ihr Recht ist. Auch das Forschen kam nicht zu kurz: „Technische Innovationen“ und „Jugend forscht“ waren weitere Projekte.
Die freie Persönlichkeitsentwicklung ist nicht nur ein Grundrecht in der Demokratie, sondern auch eine Aufgabe, die mit Freiheit und Individualität zu tun hat: Akido, Theater, Träume in der Kunst, Kinderselbstbehauptung, Schultüten und Wimpel basteln, Chor, Kreatives Schreiben und Poetry Slam sowie die Entwicklung eines neuen Schulgebetbuchs dienen der Entfaltung von Persönlichkeiten, die Demokratie immer besser leben können.
Hier einige vertiefende Bilder und Projektbeschreibungen:
Im Bioraum rauchten die Köpfe während der letzten drei Tage. Unter dem Titel „Jugend forscht“ haben 35 Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis EF verschiedene Techniken zur kreativen Ideenentwicklung. Vorgestellt wurde vor allem das Spiel „Moonshot“, bei dem vor dem Hintergrund einer Weltraumreise Projektideen geprüft und von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wurden. Hoffentlich wird die ein oder andere Idee beim nächsten Jugend forscht Wettbewerb vertreten sein.
Menschenrechte betreffen jeden
Mit der tatkräftigen Unterstützung von Amnesty International Krefeld und des Fachbereichs Migration und Integration der Stadt Krefeld setzte sich eine kleine Schülergruppe aus Klasse 8 bis EF in Begleitung von Frau Eble intensiv mit zentralen Fragen rund um Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit auseinander. Im Mittelpunkt stand nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit Menschenrechten, sondern auch der persönliche Zugang und der kreative Ausdruck der Schülerinnen und Schüler. Ob Recherche, kreatives Schreiben, Zeichnungen, die Auswertung von Statistiken oder die kritische Diskussion – jede und jeder brachte eigene Kompetenzen und Ideen ein. Die Ergebnisse werden in einer kleinen Ausstellung im Schulgebäude präsentiert und sollen auch langfristig Denkanstöße geben. Informationen und Ergebnisse sind über die Seiten von Amnesty Krefeld zu finden.
Der Weg zwischen Herkunft und Hoffnung“ (von Daniel Li)
Demokratie im Lauf der Geschichte
Nachdem wir am Dienstag schlaglichtartig die Entwicklung der Demokratie für Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert betrachtet haben, begegneten wir Vertretern dieser Geschichte in Krefeld im Rahmen einer Stadtführung.
Am Mittwoch lernten wir mithilfe eines Workshops der Villa Merländer viel darüber, was das Leben in der nationalsozialischen Diktatur für Jugendliche in Krefeld bedeutet hat, die ihre Freiheit nicht aufgeben wollten und besuchten dabei auch die historischen Orte, die für sie bedeutsam waren.
Abschließend haben wir uns mit unserer Demokratie und ihrer Entstehung im alten Plenarsaal des Bundesrats in Bonn beschäftigt. Dabei durften wir auch in die Rollen von Mitgliedern des Bundesrates schlüpfen.
Stolpersteine: Schülerprodukte bald in WDR-App?
Schüler:innen aus Klasse 8,9 und 10 haben insgesamt 6 Texte und 2 Graphic Storys für die WDR App zu verschiedenen Stolpersteinen und den persönlichen Schicksalen erstellt.
Sie haben in den Projekttagen mit Frau Konze und Frau Scheufen recherchiert und den Kontakt zu Angehörigen gesucht. Tatsächlich haben zwei Schüler aus der 8. Klasse auch Mailverkehr mit Angehörigen und haben so weitere Dokumente und Fotos erhalten.
Wir werden die Ergebnisse jetzt der WDR App zur Verfügung stellen und hoffen, dass diese dann veröffentlicht werden.
Projekt „Poesie für Demokratie“
Kreatives Schreiben und Demokratie? Wie soll das zusammenpassen? Genau das haben sich die Schüler und Schülerinnen des Projekts „Poesie für Demokratie“ gefragt und sich erfolgreich dieser Herausforderung gestellt. Unser Projekt begann mit einem Workshop. Der Düsseldorfer Autor und Poetry Slammer Bernard Hoffmeister vermittelte den Schülerinnen und Schülern auf authentische und mitreißende Weise das richtige Handwerkszeug zum kreativen Schreiben. Eine Stadtführung mit Herrn Opdenberg eröffnete Interessantes über die Geschichte der Stadt Krefeld, bei der wir auch auf den Spuren der Demokratie wandelten. Mit dem richtigen Handwerkszeug und Input zum Thema schrieben alle anschließend fleißig an eigenen Texten, allein oder auch in Gruppen.
Die kreativen Ergebnisse der SuS können sich sehen – bzw. lesen – lassen. Oder auch hören lassen: Im Rahmen eines Poetry Slams wurden einige der Texte vorgetragen. Eins wurde dabei allen klar: Worte können bewegen und wenn man sie ernst nimmt auch „etwas“ bewegen. Hier könnt ihr euch selbst davon überzeugen!
Projekt „Aikido “
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, bei der es aber NICHT darum geht, Gegner zu verletzen. Im Vordergrund stehen Selbstbeherrschung und Achtsamkeit. In den Pausen zwischen dem Sport wurde Tee getrunken und kalligraphiert. Es war für alle Schüler*innen eine wertvolle Erfahrung und toll mit anzuschauen, wie Schüler*innen aus der EF, mit 5. Klässlern zusammen gearbeitet haben.
Zum Abschluss des Schuljahres 2024/25 haben Schülerinnen und Schüler der 5. Klassenstufe mit großem Engagement die nun bereits zum dritten Mal durchgeführte Spendenaktion zugunsten des Misereor-Hilfsprojekts „Sauberes Wasser gegen Hunger und Krankheit“ mit ihrer Tatkraft unterstützt.
Ihre höfliche Art und ihr engagiertes Auftreten überzeugten viele Anwohnerinnen und Anwohner in ihren Wohnvierteln. Dort hatten sich die Fünftklässler mit Spendendose und Informationsmaterial aufgemacht. Die Besuchten zeigten sich großzügig und spendeten bereitwillig für das Nigeria-Projekt, das seit 2018 fester Bestandteil der Misereor-Partnerschaft der Marienschule ist.
Die Schülerinnen und Schüler konnten den stolzen Betrag von 2253,40 Euro sammeln. Beeindruckend!
Nach dem Erreichen unseres Latinums haben wir als Lateinkurse der EF eine zweitägige Abschlussfahrt gemacht. Dafür sind wir nach Trier gefahren, da Trier eine bedeutende römische Stadt war und dort bis heute noch Spuren aus dieser Zeit sichtbar sind.
Den ersten Tag haben wir damit verbracht, uns Trier anzugucken. Dafür haben wir an einer Toga-Führung teilgenommen. Der Startpunkt war die Porta Nigra, welche ein früh errichtetes Stadttor war. Es war essenziell zum Schutz vor Angriffen und zur Kontrolle des Zugangs in die Stadt. Als nächstes haben wir uns das älteste Gebäude in Trier angeguckt, nämlich den Trierer Dom. Die Architektur in der Kirche war sehr beeindruckend und die Orgel hing wie ein Vogelnest in der Luft.
Was wir persönlich sehr schade fanden, war, dass es schon früher eine Gasse extra für Juden gab. Schon zu dieser Zeit war eine starke Diskriminierung gegenüber Juden zu sehen.
Um 21 Uhr haben früher die Kirchenglocken geläutet – das Zeichen, dass jeder nach Hause musste. Diese Tradition ist immer noch vorhanden; sie läuten aber mittlerweile um 22 Uhr und niemand geht nach Hause. Abschließend waren wir bei der Konstantin-Basilika Kirche, welche ursprünglich als Audienzhalle des römischen Kaisers erbaut wurde und dann zu einer Kirche umfunktioniert wurde.
Am zweiten Tag sind wir zum Amphitheater gegangen. Dort hat uns der Tour-Guide alles über Gladiatoren Kämpfe erzählt. Er war als Gladiator verkleidet und hat das Ganze sehr lebhaft gestaltet. Erst hat er uns die Entwicklung des Gladiatorenkampfes erklärt und uns auch die Rüstung und Waffen gezeigt. Anschließend durften wir auch selber einige Kampftechniken ausprobieren.
Alles in allem war es eine sehr erlebnisreiche Fahrt und wir haben sehr viel aus dieser Fahrt mitgenommen.
Trotz des teilweisen regnerischen Wetters hatten wir eine sehr schöne Zeit in Hamburg.
Neben den unvergesslichen und zahlreichen Erinnerungen, die gesammelt wurden, wurde auch unsere Klassengemeinschaft gestärkt und das nicht nur in den Klassen, sondern auch in der ganzen Stufe und auch mit unseren Lehrerinnen Frau Richartz und Frau Scheufen.
Vor allem der Kinobesuch „Der Pinguin meines Lebens“ verbindet uns alle auch weitgehend im Schulalltag.
Sei es der Besuch in der Elbphilarmonie, im Miniatur Wunderland oder in der Gedenkstätte KZ-Neuengamme – wir hatten alle eine schöne Zeit und nehmen viele neue Erfahrungen mit nach Hause! Die vielen Ausflüge zeigen uns dann doch, dass zusammen alles noch mehr Spaß macht.
10b: Marie, Sophie, Mariella, Lavin
Unsere Klassenfahrt nach Hamburg war ein echtes Highlight. Wir waren in der Elbphilharmonie, haben eine spannende Kanutour gemacht und das Rockmusical „& Julia“ besucht. In unserer Freizeit konnten wir Hamburg auf eigene Faust entdecken und hatten viel Spaß dabei. Begleitet wurden wir von Frau Möhring und Herrn Schild, die für eine tolle Stimmung gesorgt haben.
10c: Emma
Die Klassenfahrt der 10d nach Hamburg mit Herrn Erpenbach und Frau Pelzer war sehr ereignisreich. Am ersten Tag nach unserer Ankunft waren wir in der Parkanlage „Planten un Blomen“ und haben die Wasserspiele angeschaut. Leider hat es geregnet. Am nächsten Tag haben wir eine Stadtrallye gemacht und das Miniatur Wunderland besucht. Der nächste Morgen stand uns zur freien Verfügung. Die meisten waren shoppen oder essen. Mittags waren wir mit der Klasse Eis essen und haben eine Speicherstadtführung bekommen, wobei wir auf die Elbphilharmonie gefahren sind. An unserem letzten richtigen Tag sind wir mit der Fähre zum Strand Övegonne gefahren und haben danach St. Michaelis besichtigt. Am nächsten Morgen ging es für uns zurück nach Krefeld.
10d: Lara
Die Klassenfahrt nach Hamburg war ein wunderbares Erlebnis für uns alle.
Wir haben viele verschiedene Dinge erlebt, darunter einen Besuch in der Gedenkstätte KZ-Neuengamme.
Auch die geführte Tour durch die Speicherstadt war sehr informativ.
Aus der Klassenfahrt nach Hamburg konnten wir viel mitnehmen – Spaß, Freude, neue Informationen und vor allem eine stärkere Klassengemeinschaft.
In den letzten Wochen besuchten die vier 8. Klassen unserer Schule im Rahmen des Biologieunterrichts das Umweltzentrum in Hüls. Die Biologielehrerinnen Frau Plümäkers, Frau Richartz und Frau Schwan begleiteten ihre Kurse zum Thema Waldökologie. Inhaltlich lag die Unterrichtseinheit zwar bereits zu Beginn des Schuljahres, die Witterung und die Terminzuweisungen ließen den Besuch jedoch erst jetzt zu.
Die Schülerinnen und Schüler frischten während der Exkursion ihre Kenntnisse zu Nahrungsketten, biotischen und abiotischen Faktoren und Bodenlebewesen auf. Auf einem Baumlehrpfad wurden Bäume bestimmt, sowie in Kleingruppen zu einem zugewiesenen Baum die spezifischen biotischen und abiotischen Faktoren bestimmt. Am Ende wurden Bodenlebewesen gesammelt und vorgestellt und zu einem gemeinsamen Nahrungsnetz zusammengefasst.
Bei meist sonnigem Wetter, war es ein lehrreicher Ausflug mit Biologie außerhalb des Klassenzimmers, der hoffentlich bei allen in guter Erinnerung bleibt.